Eine verbesserte Lebensqualität seiner Patienten ist das Ziel des "Heimbeatmungsservice Brambring Jaschke". Der ambulante Pflegedienst aus Unterhaching hat nun auf dem Krankenpflegetag München 2003 die Sonderbelobigung des Deutschen Krankenpflegepreises erhalten. Schirmherrin der Veranstaltung war Christa Stewens, Bayerische Ministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen. Den Heimbeatmungsservice gründeten Jörg Brambring und Christoph Jaschke 1998. "Wir verstehen den Menschen als eine Einheit von Körper, Geist und Seele und achten ihn als eigenständige und eigenverantwortliche Persönlichkeit", erklären die Geschäftsleiter. Der Service, der sich auf außerklinische Intensivpflege und die häusliche Betreuung von dauerbeatmeten Klienten spezialisiert hat, beschäftigt 120 Mitarbeiter. Im Großraum München und neuerdings auch in Baden-Württemberg werden 27 Patienten betreut. Der jüngste Patient ist sechs Jahre alt und wohnt zusammen mit seiner 13-jährigen Schwester, die ebenfalls dauerbeatmet wird, in einem von der Firma konzipierten Haus in Eching. Besteht für einen Patienten nicht die Möglichkeit, in seinem Zuhause versorgt zu werden, wird ihm von Brambring und Jaschke angeboten, in dieses barrierefreie Haus zu ziehen. Die meisten Patienten brauchen rund um die Uhr Betreuung und qualifizierte Hilfe und so begleiten die Mitarbeiter sie zum Beispiel zur Schule, zum Studium, auf Konzerte und Ausflüge und auch auf Reisen. Die Pfleger müssen nach ihrer Ausbildung mindestens Mitarbeiter organisieren das gesamte Pflegekonzept eineinhalb Jahre auf der Intensivstation gearbeitet haben, um dem Unternehmen beitreten zu können. Für die Patienten organisieren die Mitarbeiter das gesamte Pflegekonzept und kooperieren mit dem Hausarzt. Daneben beraten sie die Angehörigen der Patienten in schwierigen Situationen und begleiten die Familie auch im Falle der Sterbephase. Nach eigenen Aussagen kümmert sich die Firma auch sehr um ihre Mitarbeiter und lädt sie zu regelmäßigen Gesprächen und Stammtischen. 2001 wurde der "Förderverein für Heimbeatmung und Betreutes Wohnen" in Unterhaching gegründet. Er hilft dort, wo unerfüllte Wünsche keinen Kostenträger finden. Walter Möbius, Initiator des "Deutschen Krankenpflegepreises", möchte durch die Ehrung den Gedanken menschlicher Zuwendung in der Öffentlichkeit wieder beleben. "Pflege ist die tragende Säule eines funktionierenden Gesundheitswesens", erklärt er. Das Unternehmen erhielt die Anerkennung für das "hervorragende Zusammenspiel von Qualität und Menschlichkeit".
"Heimbeatmungsservice" sorgt für verbesserte Lebensqualität
VON JULIA BREITTRUCK
Eine verbesserte Lebensqualität seiner Patienten ist das Ziel des "Heimbeatmungsservice Brambring Jaschke". Der ambulante Pflegedienst aus Unterhaching hat nun auf dem Krankenpflegetag München 2003 die Sonderbelobigung des Deutschen Krankenpflegepreises erhalten. Schirmherrin der Veranstaltung war Christa Stewens, Bayerische Ministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen. Den Heimbeatmungsservice gründeten Jörg Brambring und Christoph Jaschke 1998. "Wir verstehen den Menschen als eine Einheit von Körper, Geist und Seele und achten ihn als eigenständige und eigenverantwortliche Persönlichkeit", erklären die Geschäftsleiter. Der Service, der sich auf außerklinische Intensivpflege und die häusliche Betreuung von dauerbeatmeten Klienten spezialisiert hat, beschäftigt 120 Mitarbeiter. Im Großraum München und neuerdings auch in Baden-Württemberg werden 27 Patienten betreut. Der jüngste Patient ist sechs Jahre alt und wohnt zusammen mit seiner 13-jährigen Schwester, die ebenfalls dauerbeatmet wird, in einem von der Firma konzipierten Haus in Eching. Besteht für einen Patienten nicht die Möglichkeit, in seinem Zuhause versorgt zu werden, wird ihm von Brambring und Jaschke angeboten, in dieses barrierefreie Haus zu ziehen. Die meisten Patienten brauchen rund um die Uhr Betreuung und qualifizierte Hilfe und so begleiten die Mitarbeiter sie zum Beispiel zur Schule, zum Studium, auf Konzerte und Ausflüge und auch auf Reisen. Die Pfleger müssen nach ihrer Ausbildung mindestens Mitarbeiter organisieren das gesamte Pflegekonzept eineinhalb Jahre auf der Intensivstation gearbeitet haben, um dem Unternehmen beitreten zu können. Für die Patienten organisieren die Mitarbeiter das gesamte Pflegekonzept und kooperieren mit dem Hausarzt. Daneben beraten sie die Angehörigen der Patienten in schwierigen Situationen und begleiten die Familie auch im Falle der Sterbephase. Nach eigenen Aussagen kümmert sich die Firma auch sehr um ihre Mitarbeiter und lädt sie zu regelmäßigen Gesprächen und Stammtischen. 2001 wurde der "Förderverein für Heimbeatmung und Betreutes Wohnen" in Unterhaching gegründet. Er hilft dort, wo unerfüllte Wünsche keinen Kostenträger finden. Walter Möbius, Initiator des "Deutschen Krankenpflegepreises", möchte durch die Ehrung den Gedanken menschlicher Zuwendung in der Öffentlichkeit wieder beleben. "Pflege ist die tragende Säule eines funktionierenden Gesundheitswesens", erklärt er. Das Unternehmen erhielt die Anerkennung für das "hervorragende Zusammenspiel von Qualität und Menschlichkeit".
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Eine verbesserte Lebensqualität seiner Patienten ist das Ziel des "Heimbeatmungsservice Brambring Jaschke". Der ambulante Pflegedienst aus Unterhaching hat nun auf dem Krankenpflegetag München 2003 die Sonderbelobigung des Deutschen Krankenpflegepreises erhalten. Schirmherrin der Veranstaltung war Christa Stewens, Bayerische Ministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen. Den Heimbeatmungsservice gründeten Jörg Brambring und Christoph Jaschke 1998. "Wir verstehen den Menschen als eine Einheit von Körper, Geist und Seele und achten ihn als eigenständige und eigenverantwortliche Persönlichkeit", erklären die Geschäftsleiter. Der Service, der sich auf außerklinische Intensivpflege und die häusliche Betreuung von dauerbeatmeten Klienten spezialisiert hat, beschäftigt 120 Mitarbeiter. Im Großraum München und neuerdings auch in Baden-Württemberg werden 27 Patienten betreut. Der jüngste Patient ist sechs Jahre alt und wohnt zusammen mit seiner 13-jährigen Schwester, die ebenfalls dauerbeatmet wird, in einem von der Firma konzipierten Haus in Eching. Besteht für einen Patienten nicht die Möglichkeit, in seinem Zuhause versorgt zu werden, wird ihm von Brambring und Jaschke angeboten, in dieses barrierefreie Haus zu ziehen. Die meisten Patienten brauchen rund um die Uhr Betreuung und qualifizierte Hilfe und so begleiten die Mitarbeiter sie zum Beispiel zur Schule, zum Studium, auf Konzerte und Ausflüge und auch auf Reisen. Die Pfleger müssen nach ihrer Ausbildung mindestens Mitarbeiter organisieren das gesamte Pflegekonzept eineinhalb Jahre auf der Intensivstation gearbeitet haben, um dem Unternehmen beitreten zu können. Für die Patienten organisieren die Mitarbeiter das gesamte Pflegekonzept und kooperieren mit dem Hausarzt. Daneben beraten sie die Angehörigen der Patienten in schwierigen Situationen und begleiten die Familie auch im Falle der Sterbephase. Nach eigenen Aussagen kümmert sich die Firma auch sehr um ihre Mitarbeiter und lädt sie zu regelmäßigen Gesprächen und Stammtischen. 2001 wurde der "Förderverein für Heimbeatmung und Betreutes Wohnen" in Unterhaching gegründet. Er hilft dort, wo unerfüllte Wünsche keinen Kostenträger finden. Walter Möbius, Initiator des "Deutschen Krankenpflegepreises", möchte durch die Ehrung den Gedanken menschlicher Zuwendung in der Öffentlichkeit wieder beleben. "Pflege ist die tragende Säule eines funktionierenden Gesundheitswesens", erklärt er. Das Unternehmen erhielt die Anerkennung für das "hervorragende Zusammenspiel von Qualität und Menschlichkeit".